Sächsiches Staatsweingut Schloss Wackerbarth Radebeul 05 Feb 2026
Ouvertüre für Musikgenuss, Kulinarik und Wanderlust in Sachsen 2026

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TMGS Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH

Kultur erleben, Geschichte spüren, Natur genießen: Sachsen macht Gästen 2026 ein facettenreiches Angebot von Musikgenuss bis Wanderlust. Ob im Zeichen jüdischer Kultur, mit Komponisten im Rampenlicht, mit Wanderungen auf malerischen Wegen oder 190 Jahre Sekttradition – zahlreiche kulturelle Höhepunkte und Naturerlebnisse sind Anlässe für Urlaubsreisen nach Sachsen. Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH hat den prall gefüllten Kalender durchgeblättert und die Highlights zusammengestellt.

Jahr der Jüdischen Kultur und Theater der Welt 2026
Der Freistaat Sachsen begeht 2026 ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur“ – 100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden. Unter dem Titel »Tacheles« werden vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026 mit Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen in ganz Sachsen ein Jahr lang die reichhaltige jüdische Kultur und Geschichte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes sichtbar gemacht. Das Themenjahr möchte die Begegnung und den Austausch fördern und zugleich das Wissen über und das Verständnis für jüdisches Leben, jüdische Kultur, Tradition und Religion erweitern. Die Stadt Leipzig beteiligt sich mit einem dichten Programm: Ankerprojekte 2026 werden die Jüdische Woche „Schalom“ vom 21. bis 28. Juni sowie Ausstellungen im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und im Museum der bildenden Künste Leipzig sein. So zeigt das MdbK bereits jetzt und bis zum 28. Juni die Ausstellung „Sichtbarmachen – Spuren des jüdischen Engagements“. Jüdische Leipziger Bürgerinnen und Bürger prägten mit ihrem zivilgesellschaftlichen und kulturellen Engagement seit dem 19. Jahrhundert die Stadt und das MdbK maßgeblich – bis sie im Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt, vertrieben, ausgeraubt und ermordet wurden. Das Wissen um ihr Wirken und ihre Kunstsammlungen ist heute weitgehend verloren. Das MdbK will die Namen und Geschichten von wegweisenden Leipziger jüdischen Akteurinnen und Akteuren in das öffentliche Bewusstsein und das Museum zurückbringen und vergessene und ausgelöschte Verbindungen wieder sichtbar machen. Zudem gestalten zahlreiche weitere Leipziger Institutionen eigene Programme. Im Kulturkalender stehen ebenso Philharmonische Konzerte an verschiedenen Orten Sachsens. Auch in der Region um Chemnitz und Zwickau sind Veranstaltungen geplant.

Chemnitz ist 2026 Gastgeberin des Festivals Theater der Welt. Vom 8. Juni bis 5. Juli wird die Stadt zur Bühne für Künstlerinnen und Künstler aller Kontinente. Gezeigt werden an den 18 Festivaltagen in Chemnitz 40 Produktionen in den Sparten Tanz, Theater, Oper, Musik, Konzert, Performance, Clubbing, Diskurs. Das alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt stattfindende Festival gilt als eines der wichtigsten internationalen Treffen für zeitgenössische darstellende Kunst. Es bringt Perspektiven aus aller Welt in eine Stadt im Wandel und lädt ein zum Entdecken, Erleben, Mitfühlen – barrierearm, mehrsprachig und mitten im öffentlichen Raum und ist für alle da.

Musikalische Jubiläen: Wagner, Weber, Lortzing und Schumann
Das Jahr 2026 steht im Zeichen großer Komponisten. Wenn in Bayern 150 Jahre Bayreuther Festspiele begangen werden, dann hat dieses Ereignis auch etwas mit Sachsen zu tun. Denn der im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehende Komponist Richard Wagner ist ein waschechter Sachse, 1813 in Leipzig geboren. Das Theater Chemnitz bringt am 26. April „Der fliegende Holländer“ auf die Bühne, während das Festspielhaus Hellerau mit „Ring ohne Worte“ eine außergewöhnliche Adaption von Wagners Werk als immersiven Bildraum zeigt. Die Richard-Wagner-Stätten in Graupa bei Dresden, in deren waldreicher Umgebung der Komponist einst Inspiration fand, planen ihm zu Ehren ein Programm.  

Ähnlich wie Wagner war auch Alfred Lortzing ein Dichterkomponist. Er schuf die Form der komischen Oper. Der 1801 in Berlin geborene Komponist kam 1833 nach Leipzig. Hier verbrachte Lortzing 12 schaffensreiche, glückliche Jahre, in denen er unter anderem seine Opern „Zar und Zimmermann“ und „Der Wildschütz“ uraufführte. Die Oper Leipzig widmet dem Komponisten im Lortzing-Jahr Festtage vom 24. April bis 3. Mai 2026. Das Opernhaus selbst feiert am 8. Mai seine Eröffnung als „Theater am Brühl“ vor 333 Jahren.

Als ein weiteres Jubiläum wird in verschiedenen Orten Sachsens der 200. Todestag von Carl Maria von Weber begangen. So wird es in Dresden und dem Elbland Festwochen zwischen Mitte Mai und dem Wochenende nach Webers Todestag am 9. Juni 2026 geben. Damit setzt sich das Romantik-Thema fort, das 2024 mit Caspar David Friedrich eingeläutet wurde. Webers bekannteste Oper „Der Freischütz“ wird atmosphärisch stark OpenAir auf der Felsenbühne in Rathen im Nationalparkt Sächsischen Schweiz aufgeführt. Auf Wanderschaft zu verschiedenen Bühnen im Land geht die romantische Oper „Silvana“ mit dem Ensemble der Landesbühnen Sachsen. Mit Sonderaufführungen in der Semperoper sind Euryanthe, Oberon und andere Werke an der historischen Wirkungsstätte Webers zu hören. Kammerkonzerte, Liederabende & Open-Air-Formate gestalten Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa von klassisch bis experimentell.

Im Zeichen des 170. Todestages von Robert Schumann und des 70. Jahrestages des Schumann-Hauses steht das Robert-Schumann-Fest in Zwickau vom 4. bis 14. Juni 2026.

Kunstvolle Begegnungen und neue Ausstellungshöhepunkte
Mit Spannung erwartet wird die Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ vom 8. Februar bis 31. Mai 2026 im Albertinum Dresden erwartet. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) präsentieren darin zwei Ausnahmeerscheinungen in der europäischen Malerei um 1900. Die Sonderschau ist eine Kooperation mit dem Munch Museum Oslo, mit zahlreichen weiteren Leihgaben aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen. Sie zeigt erstmals eine umfassende Gegenüberstellung der ausdrucksstarken Bilder beider Künstlerpersönlichkeiten. Ihre Werke spiegeln eine existenzielle Auseinandersetzung mit dem Menschsein und der Natur, berühren durch Authentizität und emotionale Tiefe und stellen die großen Fragen des Lebens.

Schon heute entfaltet die Nachricht von der Wiedereröffnung der kompletten Festetage im Residenzschloss Dresden Vorfreude. Die Bauarbeiten im Propositionssaal mit seiner historischen Holzvertäfelung und im Großen Ballsaal sollen Anfang 2026 abgeschlossen sein. Geplant wird eine Ausstellung unter dem Titel „Masken und Kronen“, über die Festkultur des Barocks am sächsischen Hof. Vom Aschenputtel zur sächsischen Schönheit: Die ehemalige Schlosskapelle im Dresdner Residenzschloss erstrahlt nach Jahren des Wiederaufbaus und der kunstvollen Rekonstruktion seit November 2025 in neuem Glanz und lädt ihre Gäste zu Veranstaltungen und Führungen ein.

In Görlitz feiert das Museumsgebäude Schönhof sein 500-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung über Geschichte, Architektur und Menschen dieses außergewöhnlichen Hauses. Das Karl-May-Museum Radebeul begeht 100 Jahre Villa Bärenfett und den 150. Geburtstag von Patty Frank, dem Mitbegründer des Museums, das 2028 sein 100. Jubiläum feiert und bis dahin abschnittsweise umgebaut und die Dauerausstellung neu konzipiert wird.

Auch im Vogtland gibt es Neues zu entdecken: Das Perlmutter-Erlebnismuseum in Adorf. Im September 2025 eröffnet, bietet spannende Einblicke in die Welt der Flussperlmuschel – mit interaktiven Installationen und einer eindrucksvollen Architektur. Wer sich fragt, was das Vogtland mit Perlmuttern zu tun hat, erfährt, dass Adorf im 19. Jahrhundert durch die Gebirgsbäche rings herum im Vogtland Zentrum der deutschen Perlmutter-Verarbeitung war. Die Weiße Elster war ein wichtiges Verbreitungsgebiet der heute vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel. Das neue Erlebniszentrum zeigt ihren Lebensraum und die einstige Verarbeitung von Muschelschalen-Perlmutt im Vogtland, wie z.B. schimmernder Schmuck, Knöpfe aus Muschelschalen und Wasserspiele.

In andere Sphären tauchen Besucher der Asisi-Panometer in Sachsen ein. So widmen sich sie sich mit „Antarktis“ ab 24. Januar in Leipzig und „Great Barrier Reef“ ab 27. März in Dresden zwei spektakulären Themenwelten, der Schönheit und Fragilität dieser einzigartigen Naturräume.

Natur und Aktiv – Wanderlust zwischen Elbsandstein und Erzgebirge
Nach Sachsen locken 2026 auch einmalige Naturerlebnisse: Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz feiert sein 20-jähriges Bestehen. Die Landschaft mit bizarren Sandsteinfelsen und kleinen Orten entlang der Elbe ist zum Niederknien schön – auf all ihren 116 Streckenkilometer. Sie bieten Anschluss zum 15 Kilometer langen David Friedrich-Wanderweg, schönste Wanderweg Deutschlands 2025. Woher dieser und der Malerweg ihre Namen haben? Antwort geben Maler wie eben der Romantiker Caspar David Friedrich, der sich auf seinen zahlreichen Wanderungen von der beeindruckenden Landschaft inspirieren ließ. Sie vereinen auf einzigartige Weise Natur, Wandern und Kunst miteinander.

Der 123. Deutsche Wandertag führt vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ nach Oberwiesenthal. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt. Neu ist auch: Das Wanderfestival findet erstmals grenzüberschreitend in Deutschland und der Tschechischen Republik statt. Die UNESCO-Welterberegion Montanlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří bildet eine Woche lang die Kulisse für eine große Auswahl von geführten Wanderungen rund um den 1.215 Meter hohen Fichtelberg und den auf tschechischer Seite liegenden 1.244 Meter hohen Keilberg – von familienfreundlichen Strecken bis zu anspruchsvollen Bergtouren. Auf dem Programm stehen ebenso spannende Themenwanderungen zu Natur, Geschichte und Bergbau, aber auch Konzerte, regionale Märkte und Fachveranstaltungen. Den traditionellen Höhepunkt bietet der große Festumzug von Vereinen aus ganz Deutschland mit farbenfrohen Trachten, Musik und Fahnen. 

Mit tierisch schönen Wegen zu Fuß geizt bekanntlich auch der Leipziger Zoo nicht. 2026 gibt es Neuigkeiten in der beliebten, familienfreundlich zertifizierten Freizeiteinrichtung: So die neue Anlage „Feuerland“ eröffnet – eine faszinierende Wasserwelt für Pinguine und Seelöwen. Die Besucher erleben die Tiere in einem begehbaren Unterwassertunnel wie bei einem Tauchgang. Ihren jeweils 25. Geburtstag feiern die weltgrößte Menschenaffenanlage „Pongoland“ und die Löwenanlage „Makasi Simba“.

Wer sich fragt, seit wann Graveln in Sachsen geht, der sollte rasch Bekanntschaft mit dem „RockHead“ machen. Sachsens erste Gravelbike-Strecke führt durch geologisch faszinierende Gefilde von der Oberlausitz in die Sächsischen Schweiz oder andersherum. Sie verbindet sportliche Herausforderungen mit geschichtsträchtigen Pfaden. Über rund 320 Kilometer flasht der RockHead mit steilen Anstiegen, rasanten Abfahrten, abwechslungsreichen Untergründen und rund 4.660 Höhenmetern – für ambitionierte Gravelbikerinnen und -biker ein intensives Natur- und Fahrerlebnis.

Kulinarische Reise: So schmeckt Sachsen
Sachsens kulinarische Vielfalt und handwerkliche Tradition ist groß.

Kulinarische Reise: So schmeckt Sachsen

Sachsens kulinarische Vielfalt und handwerkliche Tradition ist groß. Rezepte, Produkte und Handwerk, die über Generationen gewachsen sind, bilden die Grundlage dessen, was Sachsen heute kulinarisch ausmacht. Die neue Initiative des Freistaates „So schmeckt Sachsen“ möchte Appetit machen auf Land und Leute. Kulinarik, Gastronomie bis hin zur Gourmetküche sollen zu einem weiteren sächsischen Markenzeichen werden, das der Gast erleben und schmecken kann. „Kulinarik ist integraler Bestandteil jeder Urlaubsreise. Immer mehr Menschen legen im Urlaub Wert darauf, regionale Produkte und typisch regionale Speisen zu verkosten“, so Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS). In allen sächsischen Tourismusregionen gibt es wunderbare regionale Spezialitäten und tolle Gastronomieangebote sowie Qualitätsinitiativen, wie der „Heimatgenuss Erzgebirge“ und „Oberlausitzer Fischwochen“ bis hin zu saisonalen Spezialitäten wie dem Christstollen. Zu den "Appetitshappen" in diesem Jahr gehören 190 Jahre Sekttradition auf Schloss Wackerbarth und viele weinseelige Veranstaltungen wie "Sekt im Park" zu Pfingsten oder die "Tage des offenen Weingutes" im August oder die Ausstellung "Prunk und Promille – Die Trinkkultur des sächsischen Hofes“ im Schloss Moritzburg. Rund 300 Exponate sind erstmals in einem der vier Türme des Schlosses auf vier Räume verteilt zu sehen. Sie entführen Gäste in eine Zeit, in der Trinken eine Kunstform war. Mehr Informationen: https://www.sachsen-tourismus.de/typisch-sachsen/essen-trinken

Die Internetseite www.sachsen-tourismus.de enthält weitere Anregungen für Reiseerlebnisse nach Sachsen.

Pressekontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Ines Nebelung, Telefon: +49 351 49170-25, Mobil: +49 171 4469930, E-Mail: nebelung.tmgs@sachsen-tour.dewww.sachsen-tourismus.de

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